Die Haut von Babys ist besonders sensibel – vor allem im ersten Lebensjahr. Sonne, die sich für Erwachsene angenehm anfühlt, kann für ein Baby schnell zur Belastung werden. Deshalb ist Sonnenschutz kein Nebenthema, sondern ein fester Bestandteil des Alltags in den warmen Monaten. Doch was schützt wirklich? Und worauf sollten Eltern im ersten Jahr besonders achten?
Sonnenschutz im ersten Lebensjahr
Babys haben noch keinen ausgereiften Eigenschutz gegen UV-Strahlung. Ihre Haut ist deutlich dünner als die von Erwachsenen und produziert kaum Melanin – das Pigment, das unsere Haut vor Sonne schützt. Gleichzeitig ist die Hautbarriere noch nicht vollständig entwickelt, wodurch äußere Einflüsse schneller eindringen können.
Aus diesem Grund gilt eine klare Empfehlung: Direkte Sonneneinstrahlung sollte im ersten Lebensjahr konsequent vermieden werden. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rät ausdrücklich davon ab, Babys der direkten Sonne auszusetzen. Stattdessen stehen Schatten, schützende Kleidung und ein bewusster Umgang mit Hitze im Fokus.
Die Textil-Formel: Kleidung vor Sonnencreme
Sonnencreme ist für viele Erwachsene selbstverständlich, für Babys jedoch nur eingeschränkt geeignet. Gerade bei Neugeborenen kann sie die empfindliche Haut unnötig belasten und sollte, wenn überhaupt, nur sehr gezielt eingesetzt werden.
Viel wichtiger ist der textile Sonnenschutz. UV-Kleidung schützt konstant, zuverlässig und ganz ohne chemische Filter. Sie muss nicht nachgecremt werden, verrutscht nicht und bietet auch dann Schutz, wenn das Baby sich bewegt oder schwitzt.
Naturfasern wie Bio-Baumwolle und Bambus-Viskose liegen weich auf der Haut, regulieren Temperatur und sorgen dafür, dass sich Babys auch an warmen Tagen wohlfühlen. Außerdem bietet unsere kuschelig weiche UV-Schutzkleidung dank ihrer Stricktechnik einen natürlichen Sonnenschutz.
„Ein Baby braucht im Sommer Schutz, der nicht einengt. UV-Kleidung aus Naturmaterialien bietet hier die perfekte Balance zwischen Sicherheit und Atmungsaktivität.“ – Hebamme Anne, aus Münster
Wie schützt man ein Baby im Kinderwagen vor Sonne?
Der Kinderwagen ist im Sommer oft der zentrale Ort für Spaziergänge und damit auch ein sensibler Bereich in Sachen Sonnenschutz. Grundsätzlich gilt: Schatten ist immer die beste Lösung. Wenn möglich, sollten Wege so gewählt werden, dass das Baby nicht der direkten Sonne ausgesetzt ist.
Zusätzlichen Schutz bieten Sonnensegel oder spezielle UV-Textilien. Sie halten die Sonne ab, ohne die Luftzirkulation zu behindern. Vorsicht ist hingegen bei schweren Decken oder Tüchern geboten, die komplett über den Wagen gehängt werden. Sie können einen gefährlichen Hitzestau verursachen.
Besser geeignet sind luftdurchlässige Materialien wie Bio-Baumwolle oder UV-Kleidung, die Schutz und Atmungsaktivität miteinander verbinden.
Deine Checkliste für den Sommer-Ausflug
✅ Schatten bevorzugen und direkte Sonne meiden
✅ Regelmäßig trinken anbieten (Stillen oder Fläschchen)
✅ Nackentest: Fühlt sich der Nacken warm oder heiß an?
✅ UV-Textilien als Basis-Sonnenschutz einplanen
Sonnenschutz im ersten Lebensjahr bedeutet vor allem eines: Vorbeugung statt Nachbesserung. Direkte Sonne sollte vermieden werden, Kleidung ist der wichtigste Schutzfaktor und Materialien spielen eine entscheidende Rolle.
UV-Kleidung aus Bio-Baumwolle und Bambus-Viskose bietet hier eine besonders sanfte Lösung. Sie schützt zuverlässig vor UV-Strahlung, ist atmungsaktiv und angenehm zu tragen – ob als Einschlagdecke, Shirt, Hose oder Poncho.





