Krabbeln fördern

Babys entwickeln sich ganz besonders im ersten Lebensjahr sehr schnell. Da kann man als Eltern manchmal ganz verblüfft sein. Kaum hat man sich versehen und schon krabbelt das kleine Wunder auf allen Vieren und erkundet seine Umgebung.

Wann Du mit den ersten Krabbelversuchen rechnen kannst, wie Du Dein Baby beim Krabbeln unterstützen kannst, was es bedeutet, wenn es noch nicht krabbelt, und wie Du die Umgebung babysicher machst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Auf einen Blick

  • Alle Babys durchleben ihre Entwicklung in ihrem eigenen Tempo
  • Du kannst Dein Baby unterstützen, indem Du es zum Krabbeln motivierst und es ihm vormachst oder es lockst
  • Hebammen empfehlen eine sichere Umgebung (Stichwort: Wohnung Babysicher machen)
  • Krabbeldecken sind ideal für die ersten Fortbewegungsversuche Deines Babys

Krabbeln: Ein Meilenstein in der Entwicklung des Babys

Das Krabbeln ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung eines Babys. Das Baby erweitert durch das Krabbeln seine motorischen Fähigkeiten, aber auch seinen Bewegungsradius, durch welchen sich neue Möglichkeiten ergeben, um mit der Umwelt zu interagieren. Die meisten Babys robben zunächst ein wenig durch die Gegend und arbeiten sich langsam auf den nächsten Schritt vor: das Krabbeln. Egal welche Form der Fortbewegung Dein Baby wählt, die Gehirnleistung wird ordentlich in Schwung gebracht. Außerdem wirkt sich Krabbeln förderlich auf den Gleichgewichtssinn, die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften und die Augen-Hand-Koordination aus. Die meisten Babys beginnen mit ungefähr 8 Monaten mit dem Krabbeln. Viele aber auch erst später. Dazu erfährst Du gleich aber noch mehr.

Wie kann ich das Baby unterstützen?

Du kannst Deinem Schatz beim Krabbeln natürlich auch ein wenig unterstützen und seine Entwicklung fördern. Wir verraten Dir, wie Dir das gelingen kann.

Die Bauchlage spielt bei der motorischen Entwicklung Deines Babys eine große Rolle. Zunächst stützt sich Dein Baby auf, dann robbt es und anschließend krabbelt es auf allen Vieren durch die Gegend. Da die Bauchlage also die Grundlage für die ersten Fortbewegungsversuche ist, empfehlen Experten dem Baby bereits ab dem 3. Monat immer wieder für kürzere Zeit in die Bauchlage zu verhelfen. Das sollte jedoch nur im Wachzustand geschehen. Wenn das Baby schläft, sollte es grundsätzlich in Rückenlage schlafen, um dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen.

Neben der Bauchlage gibt es aber auch noch weitere Dinge, mit denen Du das Krabbeln fördern kannst.

  • Motivieren: Du kannst Deinen Schatz beispielsweise mit seinem Lieblingsspielzeug locken, indem Du es außer Reichweite platzierst. Das kann das Baby dazu motivieren, sich das Spielzeug holen zu wollen.
  • Vormachen: Babys schauen sich ganz viel von ihren Eltern ab. Geh daher einfach selbst auf alle Viere und mach Deinem Schatz vor, wie das Krabbeln funktioniert.
  • Sichere Umgebung: Indem Du ein sicheres Umfeld für Dein Baby schaffst, kann es sorgenfrei Krabbeln lernen. Außerdem machst auch Du Dir dadurch weniger sorgen und kannst das Baby motivieren, neue Dinge auszuprobieren. Krabbeldecken eignen sich wegen ihrer dicken Polsterung übrigens hervorragend als Unterlage zum Krabbeln lernen.

Baby krabbelt nicht? Kein Grund zur Sorge

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt die Norm fürs Krabbeln lernen bei ungefähr 8 Monaten. Sollte Dein Baby dann noch nicht auf allen Vieren seine Umgebung erkunden, gibt es jedoch keinen Grund zur Sorge. Denn Normen sind dafür da, um von ihnen abzuweichen. Das Stichwort heißt hier also: Geduld. Babys entwickeln sich alle unterschiedlich und durchleben ihre Entwicklungsschritte in ihrem eigenen Tempo. Manche Babys beginnen bereits mit 5 Monaten zu krabbeln. Andere lassen sich lieber etwas Zeit und beginnen erst mit 13 Monaten. Das ist vollkommen normal! Es gibt sogar Kinder, die nie Krabbeln, sondern direkt beginnen zu Laufen. Falls sich die motorischen Fähigkeiten des Kindes aber auch dann nicht weiterentwickeln, solltest Du einen Kinderarzt zur Hilfe ziehen.

Tipps von Hebammen

Neben den bisher genannten Tipps zur Förderung des Babys, sind sich alle Hebammen in einem weiteren Punkt einig: Die Umgebung babysicher machen. Da Dein kleiner Schatz langsam mobil wird, kommt er auch viel einfacher an andere Orte oder Gegenstände. Die Umgebung scheint plötzlich voll mit spannenden und unbekannten Dingen zu sein, die darauf warten, von Deinem kleinen Entdecker untersucht zu werden. Um die Sicherheit des Babys zu garantieren, solltest Du folgende Dinge beachten:

  • Krabbeldecke: Besonders für die ersten holprigen Fortbewegungsversuche des Babys eignen sich Krabbeldecken wunderbar. Durch ihre Polsterung und die weiche Oberfläche halten sie Bodenkälte fern und schützen Deinen Schatz vor dem harten Untergrund. Dann ist es auch gar nicht weiter schlimm, wenn die ersten Versuche etwas holprig sind. Welche Krabbeldecke am besten zu Deinem Baby passt, haben wir in einem separaten Blogbeitrag für Dich zusammengefasst.
  • Gefährliche Gegenstände verstauen: Zerbrechliche, scharfe oder kleine Gegenstände solltest Du außer Reichweite Deines Babys aufbewahren. Außerdem gibt es super praktische Kindersicherungen für Schubladen oder Schränke, an die das Baby besser nicht dran sollte (z.B. mit Medikamenten oder Geschirr).
  • Treppen sichern: Um die Treppen babysicher zu machen, kannst Du den Zugang kinderleicht mit einem Hindernis versperren. Dafür gibt es extra Treppengitter.
  • Ecken, Kanten und Steckdosen absichern: Um Ecken und Kanten von den Möbeln abzusichern, kannst Du Dir Eckenschützer anschaffen. Dann ist es nicht so schlimm, wenn sich Dein Schatz einmal daran stößt. Außerdem solltest Du Kindersicherungen für Steckdosen in Betracht ziehen, da die Kleinen leider auch Steckdosen sehr interessant finden und diese erkunden.

Ich hoffe sehr, dass Dir dieser Blogbeitrag gefallen hat und dass Du den einen oder anderen Tipp mitnehmen kannst. Viel Erfolg beim Krabbeln lernen!

 

Deine Pauline von emma & noah

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