Komm schon, Baby! Wie sich Wehen auf natürliche Weise auslösen lassen

Du bist schon über deinem errechneten Geburtstermin doch die Wehen lassen auf sich warten?

Lass dich von einem Datum nicht verrückt machen, denn Wehen hängen von vielen Faktoren ab. Grundsätzlich kann man sagen dass der errechnete Geburtstermin eher ein Zeitraum ist – von dem errechneten Datum kannst Du mit drei Wochen vorher und zwei Wochen nach dem errechneten Termin rechnen.

Viele Schwangere möchten nach der 40. Schwangerschaftswoche nicht mehr länger warten. Die Vorfreude auf das Baby ist groß und in Absprache mit der Hebamme können erste Versuche unternommen werden um eine natürliche Geburt einzuleiten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Homöopathie, Sex, Spazierengehen, Einlauf oder Brustwarzenstimulation.

Wenn das Köpfchen noch über dem Becken liegt und der Gebärmutterhals erhalten sowie der Muttermund geschlossen ist, ist es noch zu früh für einen Versuch. Denn die Geburtstreife ist dann noch nicht erreicht.

Allgemein gilt: Das Baby entscheidet, wann es losgeht. Bevor es nicht bereit ist wird kein Bad oder Spaziergang die Geburt in Gang bringen können. Wenn dein kleiner Schatz aber schon in den Startlöchern steht, spricht nichts dagegen ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. 

Bewegung

Auch wenn es dir vielleicht schwerfällt, solltest du dich jetzt viel bewegen. Lange Spaziergänge oder einfaches Treppensteigen können helfen die Wehen sanft zu fördern. Durch die körperliche Anstrengung wird die Plazenta besser durchblutet – das kann wehenfördernd wirken. Generell solltest Du dich jedoch natürlich nicht völlig auspowern, denn dann fehlt die Kraft für die eigentliche Geburt.

Stimulation

Auch hilfreich, um deinen Wehen etwas auf die Sprünge zu helfen ist Sex. Allerdings sollten beide Partner in Stimmung sein und nicht nur für den gewünschten Nebeneffekt miteinander schlafen. Die Prostaglandine im Sperma können wehenfördernd wirken. Zusätzlich wird beim Sex das Wehenhormon Oxytocin ausgeschüttet. 

Eine weitere entspannte Art Wehen zu fördern ist die Brustwarzenstimulation. Durch die Massage der Brustwarzen wird – genau wie beim Sex – die Oxytocin-Produktion angeregt. Am besten massierst du (oder dein Partner) die Brustwarze ca. 1 Minute lang, dann pausierst du für einige Minuten. Dann wieder 1 Minute Massage.

Baden

Ist dir Sex bereits zu anstrengend oder zu unangenehm, kannst du auch ein warmes Bad nehmen und so versuchen deine Wehen auszulösen. Das warme Wasser kann nämlich die Durchblutung fördern. Aber vorsicht: ein zu heißes Bad kann schnell deinen Kreislauf überfordern.

Massage

Eine sanfte Bauchmassage mit Mandelöl als Basis, und bei Bedarf noch Aromaölen, je nach Geschmack, kann dir ebenfalls helfen die Wehen in Gang zu setzen. Die Kombination aus sanftem Druck und wohlriechenden Pflanzenextrakten stimuliert die Gebärmuttermuskulatur.

Einlauf

Der Einlauf ist eine klassische Methode, um die Wehentätigkeit zu fördern. Die Entleerung des Darmes hat verstärkte Darmbewegungen zur Folge, was zu spontanen Geburtswehen führen kann. Füher gehörte ein Einlauf zur Standartprozedur bei Gebärenden, heute bleibt es der werdenden Mama selber überlassen ob sie sich dafür oder dagegen entscheidet. 

Jegliche Maßnahmen solltest Du jedoch unbedingt mit deiner Hebamme absprechen. 

Wir raten außerdem stark davon ab Dinge wie zB. Rizinusölcocktails oder Nelkenöltampons zu Hause auszuprobieren. 

Das Team von emma & noah wünschen Euch alles Gute für die Geburt und dass euer Baby einen guten Start ins Leben hat!

Liebe Grüße

Laura von emma & noah

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